Re: [RP - Gericht] Prozess gegen Rosenrot
Verfasst: Mo 7. Sep 2009, 17:28
Rosenrot hat geschrieben:Hohes Gericht!
Ich darf hier bitte erwähnen, dass ich gegen euch Anzeige beim Büttel erstattet habe, da ihr die Gesetze missachtet. Ebenso möchte ich euch danken, dass ihr den Beisitzer ausgewechselt habt. Ich habe mich ein wenig bei den nahe gelegenen Städten um gefragt. Dort lebt kein Tarabas und wurde dort auch niemals gesehen! Ebenso möchte ich euch an den neuen Bundesbrief aufmerksam machen! — Wir haben auch einhellig gelobt und festgesetzt, dass wir in den Tälern durchaus keinen Richter, der das Amt irgendwie um Geld oder Geldeswert erworben hat oder nicht unser Einwohner oder Landmann ist, annehmen sollen.
Rosi nickt der Bürgermeisterin schmunzelnd zu: Werte Dame, es reicht mit Sicherheit nicht eine Auge auf den Prozess zu werfen, ein Ohr wäre in diesem Fall angebrachter.
Nun zu meiner Verteidigungsrede:
Ich bin unschuldig! Ich habe niemals einen solchen Brief verfasst. Aber darauf werde ich näher bei der Zeugenbefragung von Js89 eingehen. Da werden ihre Lügen zu tage kommen. Diese Verleumdung, scheint nur ein Produkt des Hasses, der Machtbesessenheit und des Neides zu sein. Ebenso scheint es sehr zweifelhaft, dass die Zeugin anonym bleiben will. Ich gehe davon aus, dass es sie nicht gibt oder dass sie von der Anklägerin bedroht wird. Dann gibt es noch einen Bürger, der angeblich die Zeugin im Wh bedroht haben soll. Ich bitte um Vorladung dieses Zeugen.
Rosi vermutet, dass auch dieser Zeuge wieder nicht erscheinen wird, schon aus dem einen Grund, das es ihn gar nicht gibt, weil sie nie diesen Brief verfasst hat. Wahrscheinlich wird der Staatsanwalt wieder vorgeben, sie würde irgendwelche Leute bedrohen, bestechen oder sonst was. Sie weiß, wer solche Dinge tut, aber dazu wird sie sich auch später äußern. Musste sie auch daran denken, als Ingwe einen falschen Eintrag des Grundbuches vorlegte. Als man ihn nach dem Namen des Malers, den er angeblich dafür beauftragte, fragte, schwieg er wie gewöhnlich.
Euer Ehren, lasst mich bitte erzählen, was hier vor einiger Zeit in Zürich passiert ist. Hier war die Welt noch in Ordnung, hier kamen die Leute gern auf Besuch, ließen sich hier nieder....
Rosi holte ein Pergament hervor, auf dem sie ihre Rede vorbereitet hatte und las sie nochmal still durch:
[hrp]Bis eines Tages die Zeugin Js89 mein Wh betrat. Auf den ersten Blick konnte man erkennen, dass sie guter Hoffnung war. Sie weinte sich hier aus, wie gemein man sie in Luzern behandelt hätte. Sogar aus dem Bürgerrat hatte man sie entlassen und das angeblich alles wegen ihres Verlobten. Die Bewohner von Zürich nahmen sie freundlich auf. Auch als sich herausstellte, dass das Ungeborene nicht von ihrem Verlobten war. Erst später wurde bekannt, dass sie, ähmmm... nun ja.. sie ist bzw. war ein sogenanntes leichtes Mädchen. Sie hatte viele Männerbekanntschaften, wie später Solvey erzählte. Eines Tages hatte er etwas zu viel getrunken, aus Kummer, wie ich annahm, da erzählte er, dass seine Verlobte wohl von mehreren bösen Geistern besessen sein muss. Es schien im als wohnten mehrere Seelen in ihrer Brust, mal war sie lieb und nett, dann wieder hasserfüllt und voller Neid und zuletzt erwähnte er auch ihr Unvermögen, ihre Triebe in Zaum zu halten. Und genau so kam es auch. Sie ließ sie mit Iceman ein, noch während ihrer Ehe mit Sol. Dieser zog es dann vor irgendwo in der Fremde allein zu sterben. Euer Ehren – Solvey wusste wovon er sprach – er war ein sehr gläubiger Mensch – er hatte sehr viel Ahnung von diesen Dingen. Er sagte auch, dass er in Zürich sehr viel Unzucht herrscht. Wie rechte er hatte! Eines Tages kamen Viola90 und Uladrak ganz verstört und angewidert in mein Wh. Viola konnte kaum sprechen, so sehr graute ihr davor. Ula meinte nur Lady_Mary und Iceman drehen im Wh nebenan einen Porno. Was immer er auch damit meinte, mir wurde sofort klar, was dort drüben vor sich ging. Ula erzählte dann auch noch einige Details, die ich dem hohen Gericht aber ersparen möchte.
Zürich war immer ein Ort in dem die Moral hoch gehalten wurde. Ich konnte, dass einfach nicht so stehen lassen. Als diese Personen nun merkten, dass sowas in Zürich nicht erlaubt und gestattet wurde, entfachte ein Streit, der, wie man sieht, dass heute andauert.
Js wurde sogar noch in den Bürgerrat gewählt, ebenso wie ihr Vater. Zürich gab immer wieder auch gefallenen Menschen eine Chance. Aber diesen beiden ging es nie um das Wohl der Stadt und deren Einwohner.
Das es sich bei diesem Prozess nur um Rache handelt liegt ganz klar auf der Hand. Ingwe machte genau dass, welches man mir hier vorwirft. Er gab Informationen aus dem Bürgerrat in der ganzen Provinz weiter. Dafür erhielt er eine Abmahnung von Bm Lordhammer. Wie weit seine Rache geht kann man auch aus folgendem erkennen: In München wurde die Burg gestürmt. BM Js rief zur Mobilmachung auf. Die Soldaten, es handelt sich dabei um lauter Freiwillig, durften erst nach Freigabe durch den Kommandanten Arbeit annehmen. Dieser gab bewusst er sehr spät Entwarnung, obwohl die Gefahr noch meilenweit entfernt war. Eines Tages lief er mir sogar bis zur Universität nach, nur um mich abmahnen zu können. Ein pflichtbewusster Kommandant hätte bereits am frühen Morgen die Arbeit freigegeben. Das was hier abging war reiner Machtmissbrauch.
Aber zurück zu der Klägerin: Sie wurde zur Richterin ernannt, hielt sich aber bisher bei keinem Prozess an die Gesetze. Eines Tages, es war die letzte Sitzung unter Bm Paddelboot, stellte ich den Antrag, Ingwe aus dem Bürgerrat zu entlassen.
Zwei Tage danach, Js war mittlerweile Bürgermeister, wurde ich aus dem Bürgerrat geworfen – gegen die gültige Bürgerratsverordung. Ich hab es hingenommen, mich in gewehrt. Das war Js und Ingwe wahrscheinlich ein Dorn im Auge. Was geschah – auf einmal wurde gegen mich ein Prozess eröffnet – ich solle angeblich einen Brief verfasst haben!
Euer Ehren, dass diese Familie nie um das Wohl der Bürger besorgt war, liegt klar auf der Hand. Für ein persönliches Mandat gab Ingwe einen Betrag von 1 000 Taler an. Peppe, ein Mitgleid des Bundesrats, was es noch verwerflicher macht, machte sich sogar noch lustig darüber – jeder könne sich denken, warum dieser Betrag genannt wurde. Ich nenne das Amtsmissbrauch!
Der Bruder der Klägerin bzw. Zeugin Js verließ Luzern ebenso, wurde Bürger von Solothurn. Dort ging es ihm auch nur darum, einen ehrenwerten Posten erhaschen. Letztendlich ist er von dort geflohen, weil ihm die Arbeit zu viel wurde, so die Aussage von einem Senatsmitglied. Ebenso der Ehemann, ist der doch seit 2 Wochen Kommandant des Volksheeres, bisher ist er noch nicht dort erschienen....[/hrp]
Rosi blickte auf das Geschenk, dass ihr Ever gemacht hatte. Sie wusste nun was sie tun sollte. Sie zerknüllte das Pergament und steckte es in ihre Tasche. Nein, so nicht. Sie würde nicht so handeln. Sie würde für diese armen besessen Seelen beten. Sie würde nicht wie Lady_mary herum schreien wie ein Waschweib. Diese ….. die meinte, die Bm-Wahl von Lord sei nicht in Ordnung gewesen, die keine Ahnung von einem Sicherheitsmandat hatte, die sagte, Rosi hätte das Fest zerstört. Schade dass es immer wieder Menschen gab, die ihre Fehler immer auf andere abwälzen, wobei doch schon ein Sprichwort sagt: Selbsterkenntnis ist der erste Weg zur Besserung. Rosi würde sehr oft für diese Menschen auf die Knie gehen müssen und den Allmächtigen um Heilung für diese Seelen bitten.
Rosi wandte sich dem Richter zu:
Euer Ehren, ich möchte hier noch ein Beweisstück vorlegen.
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